Indonesische Tapas

Aktualisiert: März 30

Die indonesische Küche hat so viel zu bieten und steht in Deutschland dennoch weit abseits des Rampenlichts. Während bereits überall munter Ramen, Pho und Feuertopf geschlürft wird, scheint die indonesische Küche immer noch ein echter Insidertipp zu sein.

Was auch immer der Grund dafür sein mag, für uns fühlt es sich dadurch umso mehr an, als ob wir noch ein kleines Geheimnis behüten würden. Einen kulinarischen Wissensschatz, den es noch zu entdecken gilt.



Indonesien ist rieeesig. Bei vielen Gesprächen hab ich oft den Eindruck, dass der eine oder andere denkt, dass Indonesien ein Mini-Inselstaat irgendwo im Nirgendwo sei. Bali hingegen! Bali kennt absolut jeder. Dabei ist Bali nur eine von ca. 17.000 Inseln des Archipels.

Indonesien das drittgrößte muslimische Land, in seiner Größe ungefähr so groß wie mit ungefähr ... Einwohnern.


Die Kulturen, Sprachen und Küchen sind auf den einzelnen Inseln überaus unterschiedlich und nicht zu vergleichen. Selbst auf der dicht bevölkerten Insel Java kann man das exakt gleiche Gericht in verschiedenen Regionen bestellen und völlig andere Variationen davon serviert bekommen. Man könnte das ein bisschen mit dem deutschen Kartoffelsalat vergleichen. Obwohl so einige darauf schwören, dass ihre Oma den absolut original deutschen Kartoffelsalat oder Erdäpfelsalat macht, mischen sich bei vielen trotzdem komplett unterschiedliche Zutaten neben das Wurzelgemüse. Mayonaise, Brühe, Essig, Röstzwiebeln. Alles schon gesehen, alles irgendwie ähnlich, aber trotzdem nicht dasselbe. Original hin oder her, hauptsache lecker muss es sein!



Klar bin ich aufgrund meiner Herkunft voreingenommen, aber ich liebe die indonesische Küche wirklich. Was mich daran wirklich fasziniert, ist, dass sie nie aus nur einer Geschmacksrichtung besteht und dadurch nicht langweilig wird.

Man schmeckt die Süße, aus getrocknetem Palmzucker, der typisch süßen Sojasoße (kecap manis) oder saftiger Jackfruit. Man schmeckt das Salz der getrockneten Fische, zäher Garnelenpaste und gerösteten Erdnüssen. Es folgt die Säure der Tamarinde, noch nicht vollständig gereifter Sternfrucht (blimbing) or grünen Tomaten. Gepaart mit feurig scharfen Chilli und Pepperonischoten, macht es das Essen zu einem kleinen Abenteuer.

Für mich schmeckt das Essen aber besonders nach Wärme und Herzlichkeit. Es schmeckt einfach nach Zuhause.


Und was hat es mit Indonesien und Tapas auf sich?


Klingt nach moderner Fusionküche. Kann sein, aber dabei ist das Essen in kleinen Portionen tief in den Traditionen der Küche Sumatras verankert. Die Padangküche (masakan padang)







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#traum

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